Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins
(1) Der Verein trägt den Namen Verein deutschsprachiger Mentaltrainer und Coaches e.V., im weiteren kurz Verein genannt.
(2) Der Sitz des Vereins ist in 50672 Köln (Gesundheitszimmer, Bismarckstraße 60)
(3) Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Die Ziele des Vereins
1. Der Verein sieht es als seine Aufgabe, das Berufsbild des Mentaltrainer und Coaches in der Öffentlichkeit mit geeigneten Methoden in der Öffentlichkeit zu repräsentieren und die Prinzipien des Mentaltrainings für die Lösungen beruflicher und persönlicher Entwicklung zu verankern.

2. Der Verein unterstützt und fördert seine Mitglieder und berät
sie in berufsständischen Fragen.

3. Der Verein ist eine Vereinigung von Mentaltrainern und Coaches aus dem deutschsprachigen Raum. Er ist politisch und in Bezug auf Schulmeinungen und Strömungen bestimmter psychologischer Erklärungsmodelle und psychotherapeutischer Verfahrensweisen ungebunden.

4. Der Verein arbeitet mit anderen berufsständischen Verbänden zusammen und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Behörden und gesetzgebenden Körperschaften sowie in der Öffentlichkeit.

5. Der Verein fördert die Qualifizierung der Mitglieder durch Erarbeitung verbindlicher Anforderung für Aus- und Fortbildung . Er qualifiziert und zertifiziert Mentaltrainer, Coaches und Entspannungstrainer.

6. Der Verein macht es sich zur Aufgabe die Erarbeitung von überprüfbaren Qualitäts- und Effektivitätskriterien für Mentaltraining und Coaching zu erforschen und zu dokumentieren.

7. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins.

8. Der Verein führt einmal pro Jahr eine kostenlose Fortbildung für alle Mitglieder durch.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können sein
a. Einzelpersonen, welche Coaching und Mentaltraining im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit ausführen
b. eine anerkannte Ausbildung in diesen Bereichen abgeschlossen haben
2. Fördermitglieder des Vereines können Einzelpersonen, Organisationen und Körperschaften werden, die die Interessen des Vereines unterstützen wollen.
3. Aufnahmeanträge sind schriftlich an die Geschäftstelle des Vereines zu leiten. Über die Aufnahme oder Ablehnung entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Die Aufnahme wird schriftlich bestätigt, ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
4. Mitglieder sind zur Einhaltung der Satzung und zur Entrichtung der Jahresbeiträge, wie sie von der Mitgliederversammlung festgelegt werden, verpflichtet. Die Beiträge werden bei Eintritt zum Verein anteilig für die verbleibenden Monate des Eintrittsjahres berechnet. Sie werden durch Bankeinzugsverfahren (mit Widerrufsrecht) eingezogen.
5. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende werden auf Vorschlag des Gesamtvorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt, erwerben mit ihrer Ehrenmitgliedschaft kein Stimmrecht, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.
6. Alle Mitglieder haben Teilnahme-, Antrags- und Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.
7. Die Mitgliedschaft ist nicht befristet. Sie endet mit dem Tode, dem Austritt oder Ausschluß.
8. Der Austritt kann nur schriftlich zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erfolgen.
9. Mitglieder können ferner durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes ausgeschlossen werden. Wenn
a. sie sich trotz Ermahnung vereinsschädigend verhalten;
b. gegen die Satzung verstoßen;
c. gegen die Interessen des Vereines verstoßen;
d. das Ansehen des Berufsstandes geschädigt wurde.
10. Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Nennung der Gründe schriftlich mitzuteilen.
11. Nach Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein anteiliger Anspruch an dem Vereinsvermögen.
12. Unvereinbarkeitsbeschluß:
Mitglieder des Verein können nicht sein Personen, die gleichzeitig Mitglied in einer beim Beauftragten der Bundesregierung als Sekte geführten Organisation sind.

§ 4 Mitgliedsbeiträge
1. Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, der jährlich im voraus den Mitgliedern in Rechnung gestellt wird.
2. Neu aufgenommene Mitglieder, die in einem anderen CoachingVerein Mitglied sind, zahlen für die Zeit der Doppelmitgliedschaft keinen Beitrag, wenn Sie ein Kündigungsschreiben zum nächsten Kündigungstermin vorlegen.

§ 5 Das Finanzwesen des Vereins
1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
2. Zur Durchführung ihrer Aufgaben benötigt die Akademie Finanzmittel. Sie setzen sich zusammen aus den Mitgliedbeiträgen und den Fördermitteln.
a. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
b. Die Höhe der Fördermittel bestimmen die fördernden Mitglieder selbst nach einer Vorgabe durch den Vorstand. Ihre Mindesthöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
3. Alle für die Arbeit erforderlichen Einrichtungen, soweit sie mit Geldern des Vereins erworben wurden, bleiben Eigentum des Vereins.
4. Die Verwendung des Finanzmittel erfolgt ausschließlich im Sinne des Vereins. Verantwortlich ist der Vorstand. Er legt einen Haushaltsplan und einen Rechenschaftsbericht vor. Die Kontrolle obliegt der Mitgliederversammlung.
§ 6 Die Organe des Vereins
1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Beirat
§ 7 Die Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
a. die Wahl und Abberufung des Vorstandes;
b. die Entlastung des Vorstandes;
c. die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, des Geschäfts- und
Kassenberichtes und sonstiger wichtiger Vereinspolitik;
d. die Wahl von zwei Kassenprüfern auf Vorschlag des Vorstandes;
e. Änderung der Satzung.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Abstand von etwa 2 Jahren statt.
3. Zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist die Vorstandschaft jederzeit berechtigt; sie ist hierzu verpflichtet, wenn ihre Einberufung von mindestens einem Fünftel der Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird.
4. Ort, Tag und Stunde der Mitgliederversammlung sowie die Tagesordnung werden vom Vorstand des Vereines festgesetzt und den Mitgliedern sowohl auf der Internetpräsenz des Vereins als auch brieflich bekanntgegeben. Zwischen der Bekanntgabe und dem Versammlungstag müssen mindestens vier Wochen liegen. Maßgeblich ist das Datum des Poststempels. In dringenden Fällen ist der Vorstandsvorsitzende berechtigt, diese Frist bis auf zwei Wochen abzukürzen.
5. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen schriftlich erfolgen und spätestens 14 Tage vorher bei der Geschäftsstelle des Vereines eingegangen sein.
6. Bei Abstimmungen, auch wenn sie Satzungsänderungen betreffen, entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der Erschienenen. Endet die Abstimmung über eine Wahl mit Stimmengleichheit, ist sofort eine nochmalige Abstimmung durchzuführen. Erfolgt sie wieder mit Stimmengleichheit, ist der Antrag abgelehnt. Der Vorstand ist ermächtigt, redaktionelle Satzungsänderungen, die vom Registergericht gefordert werden, vorzunehmen.
7. Die Angelegenheiten des Vereines, insoweit sie nicht zu den laufenden Geschäften des Vorstandes gehören, werden von der Mitgliederversammlung besorgt. Jede ordnungsgemäße Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
8. Die von Organen des Vereins gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem/der ersten Vorsitzenden bzw. dem/der zweiten Vorsitzenden als Versammlungsleiter/in und von dem/der Protokollführer/in der Sitzung zu unterzeichnen.
§ 8 Vorstand und Vorstandschaft
1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des
§ 26 BGB je Allein. Für das Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur dann sein Vertretungsrecht wahrnimmt, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
2. Zur Vorlage bei der Mitgliederversammlung erarbeitet der Vorstand einen Rechenschaftsbericht für das kommende Geschäftsjahr und einen Haushalts- und Arbeitsplan.
3. Die Vorstandschaft ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit sie nicht gemäß der Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Sie führt insbesondere die Aufträge der Mitgliederversammlung durch. Sie besteht aus dem Vorstand, dem Schriftführer, dem Rechnungsführer und bis zu drei weiteren Mitgliedern.
4. Die Vorstandschaft legt selbst die Verteilung der Aufgaben unter den Vorstandsmitgliedern fest.
5. Die Vorstandschaft fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Vorstandschaft.
6. Die Berufung in die Vorstandschaft erfolgt durch die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl, es sei denn, dass die Mitgliederversammlung in einfacher Mehrheit mit einer öffentlichen Abstimmung einverstanden ist. Es genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
7. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist und die Amtsgeschäfte übernommen hat.
8. Scheidet ein Mitglied das Vorstandes während der Amtszeit aus, so kann der Vorstand während seiner Amtsdauer das freigewordene Amt bis zur Neuwahl zusätzlich auf ein anderes Vorstandsmitglied oder ein Vereinsmitglied übertragen. In der nächsten Mitgliederversammlung findet eine Neuwahl für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied statt. Dessen Amtszeit endet mit der der übrigen Vorstandsmitglieder.
9. Die vorzeitige Abberufung eines Vorstandsmitgliedes ist nur möglich bei schwerer Verfehlung gegen die Berufspflichten, wegen standesunwürdigen Verhaltens oder wegen groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereines. Die Abberufung erfolgt nach Anhörung der Mitgliederversammlung, die mit einfacher Mehrheit über die Abberufung bestimmt.

§ 9 Der Beirat
1. Der Beirat setzt sich aus zwei Mitgliedern zusammen. Er ist an die Weisungen des Vorstandes gebunden und teilt folgende Aufgaben unter sich auf:
a. Fachfortbildung und Ausbildungswesen
b. Versicherungs- und Gebührenfragen
c. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
d. Gutachterwesen und wissenschaftliche Beratung

2. Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig.
3. Die einzelnen Beiratsmitglieder werden zu Ressortfragen herangezogen und haben hierbei Stimmrecht im Vorstand.
4. Weitere Beiratsmitglieder können vom Vorstand für besondere Aufgaben berufen werden.


§10 Stimmrecht

1. Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht übertragbar und nicht vererblich.
2. Jedes ordentliche Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Sie ist nicht übertragbar.
3. Bei Abwesenheit kann ein anderes Vereinsmitglied zur Stimmenabgabe bevollmächtigt werden.
4. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht.


§ 11 Geschäftstelle
Die Erledigung der berufs- und standespolitischen Aufgaben obliegt allein dem Vorstand. Der Vorstand ist berechtigt, mit der Durchführung der anfallenden Verwaltungsgeschäfte Dritte zu beauftragen, die sich an die Weisungen des Vorstandes zu halten haben. Zu diesen Aufgaben gehören insbesondere:
a. Abwicklung aller anfallenden Vereinsgeschäfte wie Beitragszahlung, Bilanzen, Buchhaltung, Korrespondenzen, Mahnwesen, Zahlungsverkehr
b. Ausschreibung und Organisation der Fachfortbildungsveranstaltungen des Vereines, Kongresse, Industriebetreuung;
c. Mitgliederwerbung und Betreuung;
d. Verwaltung des Vereinsvermögens;
e. Betreuung von Ausbildungs- bzw. Fortbildungseinrichtungen.
§ 12 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins
1. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins beschließt die dafür besonders berufene Mitgliederversammlung. Die dafür erforderliche Mehrheit beträgt mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
2. Die dazu erforderlichen Anträge können nicht auf der Versammlung gestellt werden. Sie müssen mit der Einberufung der Mitgliederversammlung schriftlich, vollständig und begründet vorgelegt werden.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden; Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

Der Verein ist am 12.Oktober 2010 gegründet worden. Die vorstehende Fassung der Satzung wurde am 04.Januar 2011 beschlossen. Jedes Mitglied erhält ein Exemplar der Satzung.

Siehe auch Kosten der Mitgliedschaft.

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